Was kann ich tun?

Hinter Zikula steht eine große internationale und eine ausgesprochen starke deutsche Gemeinschaft. Im Juni 2004 wurde nach Vorbild der Apache Foundation die PostNuke Software Foundation als gemeinnützige Organisation in den USA gegründet. Mit den Gründungsmitgliedern Harry Zink, Vanessa Haakansson, Mark West, Karma Dordrak und Andreas Krapohl steht die Foundation nicht nur für Stabilität, sondern dient auch als Ansprechpartner für Rechtsfragen oder Spenden.

Einige der deutschen Hauptentwickler sind darüber hinaus auch als PostNuke e.V. organisiert. Der Verein kümmert sich nicht nur um die Entwicklung, sondern auch um die deutschsprachige Dokumentation und die Unterstützung im Forum. Für die Teilnahme an der deutschsprachigen Community ist eine Mitgliedschaft natürlich nicht erforderlich - Mitgliederbeiträge und Spenden werden aber in die Förderung des Projektes investiert und können so auch als Beitrag zur Entwicklung angesehen werden.

Im August 2004 hat der Verein das erste europäische PostNuke-Treffen in Stuttgart veranstaltet, dort trafen sich Entwickler und Anwender aus Deutschland, England, Belgien, Dänemark und Bayern und arbeiteten zwei Tage lang an der Zukunft ihres Systems. Die Neuauflage des pnMeeting für Entwickler und Anwender im August 2005 zeigte vor allem das wachsende Interesse von kommerziellen Benutzern an PostNuke. An diesen Erfolg hat man angeknüpft und somit das pnMeeting zu einem festen jährlichen Bestandteil der Community geworden. Im Jahr 2007 fand es an der Universität in Osnabrück statt und legte einen Fokus auf die neue Generation. In 2008 findet das erste Treffen unter dem Wahrzeichen von Zikula in der rheinland-pfälzischen Stadt Bingen statt.

Open Source Projekte leben vom Mitmachen - von einer Community. In einer solchen Gemeinschaft gibt es für jeden etwas zu tun. Nicht nur Programmierfähigkeiten sind da gefragt, es braucht auch Menschen, die ein wenig ihrer Zeit opfern und Dokumentationen pflegen oder im Forum hin und wieder Fragen von Einsteigern beantworten. Auch Artikel über aktuelle Entwicklungen in der Modul-Szene sind immer gern gelesen. Gleichzeitig ist jeder Anwender auch Tester - wenn also Fehler auftauchen, sollten sie immer gleich an das Entwickler-Team weitergegeben werden.

Ansprechpartner

Vereinsmitglied werden oder spenden:
Jörg Napp
Bei der Entwicklung helfen:
Andreas Krapohl
Dokumentation:
Axel Guckelsberger
News & Kommunikation:
Ralf Köster

05. August 2017: Zikula 1.5.0 und 2.0.0 erschienen

Der Zikula-Core wurde in der Version 1.5.0 veröffentlicht. Im Vergleich zu Zikula 1.4.6 wurden zahlreiche Verbesserungen vorgenommen und auch eine Reihe neuer Features eingepflegt. Zum Beispiel kann nun die Workflow-Komponente von Symfony verwendet werden und mit dem integrierten OAuth-Modul ist es möglich, sich an einer Zikula-Seite über Facebook, GitHub, Google oder LinkedIn anzumelden. Das Hook-System wurde überarbeitet und ist nun noch einmal deutlich flexibler. Eine detaillierte Liste der Neuerungen findet sich auf der Release-Seite. Zikula 1.5 ist eine LTS Core-Version, wird also noch eine ganze Zeit lang unterstützt.

Zeitgleich steht nun auch Zikula 2.0.0 zur Verfügung. Dieses ist funktional identisch zu 1.5.0 bis auf zwei wesentliche Änderungen: Erstens basiert Zikula Core-2.0 nicht mehr auf Symfony 2.8, sondern auf Symfony 3.3. Zweitens wurde der Legacy-Support komplett entfernt. Module funktionieren also nur unter Zikula 2.0.0, wenn sie keine veralteten Funktionen mehr verwenden. Auch für Zikula 2 gibt es eine Release-Seite auf GitHub.

Die 1.5.x-Serie wird parallel zur 2.0.x-Serie weiter mit Fehlerkorrekturen versorgt. Das heißt, alle Bugfixes werden sowohl in 1.5.x als auch in 2.0.x eingefügt. Die Core-Entwickler beabsichtigen, auch zukünftige Point-Releases zeitgleich durchzuführen. Neue Features wird es hingegen erst in Zikula 2.1.0 geben.